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Kernzeitbetreuung

Betreuung an der Grundschule

Bürgermeister Mario Dürr
Bürgermeister Mario Dürr

Liebe Eltern, 

mit unserer Kernzeitbetreuung bietet die Gemeinde Neckarwestheim allen Eltern, die es wünschen, die Gelegenheit, Familie und Beruf möglichst optimal zu verbinden.

Die Kernzeitbetreuung bildet einen wichtigen Mosaikstein in unserer Gemeinde im Bereich der Kinder- und Familienfreundlichkeit. Neckarwestheim bietet zusammen mit den Kindergärten und der Kernzeitbetreuung ein durchgehendes Betreuungskonzept vom ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschule.

Mit der jetzt vorliegenden Konzeption soll, wie in unseren Kindergärten, der Rahmen für eine qualitativ hochwertige Arbeit geschaffen werden.

Durch die Zusatzangebote Sport und Musik wird den Kindern die Möglichkeit geboten, ihre Begabungen zu erproben.

Ich wünsche mir, dass es unseren Erzieherinnen gelingt, mit dem neuen Konzept den Wünschen und Erwartungen unserer Kinder und Eltern gerecht zu werden.

Ihr

Mario Dürr
Bürgermeister

 

Herzlich willkommen in unserer Einrichtung. Wir freuen uns, dass Sie Interesse an unserer Einrichtung haben.

Unser Leitziel lautet:


„Für unsere Kinder mit Herz und Verstand,
durch Bewegung und Kreativität
den Ausgleich zur Schule schaffen“


Wie auch die Schule setzen wir unseren Schwerpunkt auf Bewegung und Kreativität. Die Kinder erhalten somit die Möglichkeit ihren motorischen Bedürfnissen nach erbrachter kognitiver Leistung nachzukommen. Für uns war es in der Zielfindung wichtig alle Faktoren zu berücksichtigen. Dafür haben wir die Zusammenarbeit mit den Kindern und Eltern gesucht. Durch fotografische Sichtweisen und Ideen der Kinder, Auswertungsbögen der Eltern und  Selbstreflexionen kamen wir zu unserem Leitspruch und unserem Konzept mit den Zielen. Dieses soll dafür da sein, dass Sie als Eltern tiefere Einblicke in die Institution, unsere Arbeit und Ziele erhalten.

Ebenfalls dient es für uns und neue Kolleginnen zur Orientierung. Eine Konzeption ist ein wachsendes Projekt. Daher werden wir zu gegebener Zeit immer daran arbeiten. Neue Ideen, Ziele, Sichtweisen, Veränderungen im Personal, Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Institutionen werden immer wieder aufs Neue reflektiert und bei Bedarf verändert. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf der Reise durch unsere Institution und freuen uns schon auf neue Ideen Ihrerseits.

Das Kernzeitbetreuungsteam
Elisabeth Weber, Maria-Magdalena Brandl, Bettina Born und Tina Häffner

Ansicht der Grundschule
Bild aus der Kernzeitbetreuung

Kontakt

Kernzeitbetreuung Neckarwestheim
Leiterin Tina Häffner
Liebensteiner Straße 8, 74382 Neckarwestheim
Telefon: 07133 184-68
E-Mail schreiben

Rathaus Neckarwestheim
Heidi Tschöke, Zimmer 7
Marktplatz 1, 74382 Neckarwestheim
Telefon: 07133 184-15
E-Mail schreiben

Grundsätze

Grundsätze für die Arbeit in der Kernzeitbetreuung

Die in der Kernzeitbetreuung Beschäftigten

  • betrachten die Kinder und Eltern / Erziehungsverantwortlichen in ihrem ganzen Beziehungsfeld. Sie berücksichtigen dabei deren soziale, rechtliche, gesundheitliche und wirtschaftliche Situation.

  • Respektieren die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten. Sie formulieren sozialpädagogische Leitgedanken.

  • verfolgen berufsbezogene Entwicklungen, nehmen Stellung und optimieren wenn nötig ihre Arbeit. Sie sind offen, ihre Arbeit zu überdenken und neue Ideen zu prüfen und bei Bedarf die Realisierung in die Hand zu nehmen.

  • arbeiten nach vereinbarten Qualitätskriterien. Voraussetzung dafür ist die Anpassung der Grundausbildung und eine systematische Fort- und Weiterbildung. Die im Hortwesen mitarbeitenden Frauen und Männer werden gleich behandelt (Chancengleichheit).

Betreuungspersonal

Bild von Frau Häffner
Tina Häffner
Bild von Frau Brandl
Maria-Magdalena Brandl
Bild von Frau Weber
Elisabeth Weber
Bild von Frau Born
Bettina Born

Teamsitzungen

Die Teamsitzungen finden mindestens zweimal pro Woche für ca. zwei Stunden statt. In den einen Sitzungen geht es hauptsächlich um die pädagogische Arbeit, in der anderen um die Qualitätssicherung. Eine Erzieherin bereitet die Besprechungen vor, während der Besprechungen wird Protokoll geschrieben. Diese werden im Ordner „Besprechungen“ unter „IMB“ abgeheftet. Durch ein Rotationsmodell wird jede Erzieherin Besprechungen vorbereiten und Protokoll führen.

Fort- und Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen

Jeder Erzieherin stehen drei Fortbildungstage pro Jahr zu. Die Kosten trägt der Träger. Jede Erzieherin hat den Anspruch an sich selbst, sich fort – und weiterzubilden. Gerne werden auch Zusatzqualifikationen gesehen, daher hat jeder die Möglichkeit diese im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten zu erlangen. Die Kosten werden selbst getragen. Das Thema einer Fortbildung sollte in unser Praxisgeschehen umsetzbar sein.

Betreuungszeiten

Betreuungsvarianten:

Variante Vormittag:
Betreuung von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr

Variante 1:
Betreuung von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr und 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr (ohne Mittagessen).

Variante 2:
Betreuung von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr und 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr (mit Mittagessen).

Variante 3:
Betreuung von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr und 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr, freitags bis 14:30 Uhr (mit Mittagessen), Musik AG und Sport AG

Variante Erstklässler (Erste Schulwoche nach den Sommerferien):
Für Kinder, die in die 1. Klasse kommen, wird in der ersten Schulwoche eine Betreuung, nach Rücksprache mit der Leiterin der Kernzeitbetreuung, angeboten. Hierzu müssen mindestens drei Erstklässler angemeldet sein. Bei Wunsch ist Mittagessen möglich.

Die Angebote können auch tageweise gebucht werden. 

zu den Rathausvordrucken

Bild der Informationstafel in der Kernzeitbetreuung
Informationstafel in der Kernzeitbetreuung
Legoecke in der Kernzeitbetreuung
Legoecke in der Kernzeitbetreuung

Aufnahmekriterien, Anmeldung, Ummeldung und Abmeldung

Aufnahmekriterien

Das Betreuungsangebot ist bedarfsorientiert für alle Kinder der 1.- 4. Klassen.

Die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern orientiert sich nach der Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze. Ein Auswahlverfahren erfolgt nicht.

Bei einer Anmeldung für das Mittagessen wäre es wünschenswert, wenn das Kind den Umgang mit Messer und Gabel beherrscht.

Anmeldung, Ummeldung und Abmeldung

Anmeldung:
Die Eltern erhalten das Anmeldeformular bei Frau Tschöke, auf der Website von Neckarwestheim oder bei uns in der Kernzeitbetreuung. Im persönlichen Gespräch erhalten die Eltern Informationen über den Tagesablauf, die Anmeldevarianten und die Kosten der Kernzeitbetreuung. Die Aufnahme erfolgt auf den ersten im nächsten Monat. Eine Warteliste besteht im Moment nicht. Nach der Anmeldung wird ein Termin für das Aufnahmegespräch vereinbart.

Ummeldung und Abmeldung:
Die Eltern können sich das Formular von der Website ausdrucken, bei Frau Tschöke oder uns in der Kernzeitbetreuung abholen. Die Ummeldung erfolgt ebenso auf den darauffolgenden Monat.

zu den Rathausvordrucken

Stiefelkaktus in der Kernzeitbetreuung
Stiefelkaktus in der Kernzeitbetreuung
Flexible Ecke in der Kerzeitbetreuung
Flexible Ecke in der Kerzeitbetreuung

Kosten

Beiträge:

Der monatliche Beitrag der Variante Vormittag beträgt 25,00 €. Bei tageweiser Buchung beträgt der tägliche Beitrag 1/5 des Monatsbeitrags, das entspricht 5,00 € / pro Tag.

Monatliche Beiträge der Variante 1, Variante 2 und Variante 3

Kinder in der Familie unter 18 Jahren

Variante 1

Variante 2

Variante 3

Eins

57,00 €

62,00 €

142,00 €

Zwei

41,00 €

46,00 €

105,00 €

Drei

31,00 €

36,00 €

74,00 €

Vier und mehr

10,00 €

16,00 €

26,00 €


Die Angebote können auch tageweise gebucht werden. Bei Variante 1 und Variante 2 beträgt der tägliche Beitrag 1/5 des Monatsbeitrags.

Bei Variante 3 sind die Tage nach dem jeweiligen Angebot an diesem Tag gestaffelt. Finden an diesem Tag Sport- oder Musikunterricht statt, wird dies zusätzlich berechnet. Sport- und Musikuntericht je 20,00 €.

Für die reine Betreuung werden je nach Kindern in der Familie folgende Beiträge veranschlagt:

Kinder in der Familie unter 18 Jahre

Tagesbeitrag

Eins

20,00 €

Zwei

16,00 €

Drei

12,00 €

Vier und mehr

5,00 €

Die Kosten für das Mittagessen betragen 2,80 € / pro Tag. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die Essen mit jeweils 1,00 € bezuschusst werden. Somit fällt momentan pro Essen 1,80 € an.

Das Essen wird gesondert berechnet und beim Betreuungspersonal bezahlt.

Betreuung Erstklässler in der ersten Schulwoche, für Kinder die nicht in der Kernzeitbetreuung angemeldet sind 30,00 €.

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Verpflegung

Kernikinder beim Mittagessen
Kernikinder beim Mittagessen

Das Mittagessen hat im Gesamtkonzept zur Essenserziehung an der Grundschule einen hohen Stellenwert. Auf dem Weg zur „Gesunden Schule“ wird es als wichtig erachtet, sich nach Ende des Unterrichtstages mit einer warmen, gesunden Mahlzeit zu stärken. Das Mittagessen wird in angenehmer Atmosphäre direkt nach Ende des Unterrichts eingenommen.

Die Kinder werden vom Betreuungspersonal begleitet. Kinder haben unterschiedliche Essgewohnheiten. Nicht alle Wünsche oder Vorlieben können täglich erfüllt werden. Trotzdem soll von möglichst allen Kindern das Essen angenommen werden.

Von Meyer´s Menü werden die vorbereiteten Speisen in die Schule gebracht. Die Hauptmalzeit wird durch frischen Salat oder Gemüse vollendet. Es stehen den Kindern immer zwei Gerichte zur Auswahl. Ein Gericht wird nach dem Mehrheitsprinzip für alle Kinder ausgewählt. Ab und an wird ein Nachtisch mit frischem Obst, Quark oder Kompott angeboten. Nach dem Essen sorgt jedes Kind dafür, dass sein Essplatz sauber ist.Den unterschiedlichen Bedürfnissen von Allergikern sowie Vegetariern kann entsprochen werden.

Um 16.00 Uhr können die Ganztagskinder den sogenannten „kleinen Hunger“ mit frischem Obst stillen.

Das Mittagessen dient nicht dazu, nur den Magen zu füllen, sondern gleichzeitig soll auch eine gemeinsame Esskultur von den Kindern entwickelt und gepflegt werden. Somit kommt dem Mittagessen eine wichtige soziale Komponente zu. Hierzu gehört es, sich vor dem Essen die Hände zu waschen, bei der Essensausgabe gemeinsam zu warten, Gespräche mit Tischnachbarn zu führen, sich je nach Bedarf an Hunger selbst zu schöpfen,gepflegte Essmanieren zu zeigen und sein Geschirr wieder wegzuräumen.

Die Teilnahme an einem gemeinsamen Essen ist für alle Kinder im Rahmen der Ganztagsbetreuung verpflichtend.

Tagesablauf

Freispiel
Während der Freispielzeit bestimmen die Kinder selbst mit wem oder was sie spielen möchten. Ihnen steht der Innen- sowie der Außenbereich zur Verfügung.

Projekt
Nach Beobachtungen der Kinder arbeiten wir das Thema für ein Projekt aus. Gemeinsam mit den Kindern wird nach Ideen gesucht. Die Planung erhalten die Eltern anhand unseres Kernzeitblättles. Die Aktivitäten finden an zwei bis drei Tagen die Woche von 12.45 Uhr – 13.15 Uhr statt.

Sport-AG 
Die Sport – AG wird geleitet von Herrn Stefan Stöhr. Dieser ist Jujutsu Trainer und Ausbilder. Einmal die Woche, donnerstags von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr, lernen die Kinder, wie man sich in kniffligen Situationen zu helfen weiß. Selbstverteidigungstechniken sowie das richtige Fallen werden in Einzel- sowie Partnerübungen beigebracht. Für das Gemeinschaftsgefühl werden zu Beginn und Ende einer Stunde Bewegungsspiele angeboten.

Musik-AG
Die Musik-AG wird von Frau Christine Heiß geleitet. Diese ist bei der Musikschule Lauffen am Neckar als Gitarrenlehrerin tätig. Einmal die Woche, dienstags von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr bietet sie den Kindern eine ganzheitliche musikalische Stunde an. Sie singen zusammen Lieder, basteln Instrumente, studieren einen Tanz ein, spielen verschiedene Spiele und vieles mehr.

Hausaufgaben
Im Allgemeinen werden die Hausaufgaben bei uns Montag bis Donnerstag von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr erledigt. Die Kinder haben zu Beginn der Hausaufgaben fünf Minuten Zeit, sich ihren Platz zu richten, benötigende Utensilien bereit zu legen, bei Bedarf sich mit Klassenkameraden über die Aufgaben auszutauschen oder noch kurz auf Toilette zu gehen. Danach ertönt ein Signal, die Kinder wissen, dass ab jetzt absolute Stille ist. Diese wird für die Konzentration benötigt. Bei Schwierigkeiten oder Fragen, melden sich die Kinder per Handzeichen. Daraufhin kümmert sich eine Erzieherin um die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes.

Hält ein Kind sich nicht an die Regeln, verfahren wir nach dem „drei – Karten -  System“. Es gibt drei Farbstufen: gelb – orange – rot. Gelb: erste Verwarnung; ich sollte versuchen leiser zu sein orange: zweite Verwarnung, ich muss ab sofort leise sein rot: Zusatzaufgabe für Missachtung der Regeln wird verteilt.

Freitags findet keine Hausaufgabenzeit statt!

Um die Qualität der Hausaufgabenzeit zu gewährleisten, sind die Kinder in unterschiedlichen Räumen mit jeweils ein bis zwei Betreuerinnen verteilt. Wir geben den Kindern angemessene Hilfestellung, finden gemeinsam Lösungswege und führen sie zum selbständigen Erledigen ihrer Hausaufgabe hin. Die Endverantwortung liegt bei den Eltern. Die Hausaufgabenzeit sollte nicht als Nachhilfe gesehen werden!

Geburtstagsfeier
Jahr für Jahr bestimmen wir ein Thema, wie z.B. Piratengeburtstag, danach gestalten wir für die Kinder einen Geburtstagskalender.

Elemente einer Feier sind:

  • Geburtstagslied
  • Gratulation per Handschlag
  • Ein Spiel oder eine Geschichte (je nach Los)
  • Geschenkübergabe
  • Evtl. gemeinsames Essen

Nach Möglichkeit wird der Geburtstag am selben Tag gefeiert. Ansonsten wird er nachgefeiert.

Entspannungsecke der Kernzeitbetreuung
Entspannungsecke der Kernzeitbetreuung
Geburtstagsfeier der Kernzeitbetreuung
Geburtstagsfeier der Kernzeitbetreuung

Pädagogische Arbeit

Pädagogische Leitziele und Schwerpunkte

„Wir für unsere Kinder mit Herz und Verstand, schaffen durch Bewegung und Kreativität den Ausgleich zur Schule“. Über unsere zwei Schwerpunkte „Bewegung“ und „Kreativität“ sind wir zu unserem Leitziel gelangt. Wir planen mit dem situationsorientierten Ansatz und gehen den Belangen und Bedürfnissen der Kinder nach. Ein weiterer Schwerpunkt ist, das Sozialverhalten zu stärken. Mit dem Projekt „Faustlos“ möchten wir den Kindern verschiedene Möglichkeiten von Konfliktbewältigungen aufzeigen. Sie lernen mit ihren Gefühlen umzugehen und nicht gleich ins Schlägern überzugehen. Außerdem versetzen sie sich durch Rollenspiele in die emotionale Welt eines anderen. Dadurch werden verschiedene Blickwinkel beleuchtet und das Kind kann Situationen besser einschätzen und handhaben.

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

  • Förderung des körperlichen, emotionalen, sozialen und intellektuellenWohlbefinden
  • Individuelle alters- und entwicklungsgerechte Förderung
  • Förderung und Begleitung beim Hineinwachsen in die soziale Lebensumwelt
  • Gezielte Förderung der Sozialkompetenz
  • Den Umgang in und mit der altersgemischten Gruppe
  • Entwicklung von Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein
  • Entwicklung von Selbständigkeit und eigenständigem Handeln
  • Förderung von Kreativität und Ausdruck
  • Sprachliche, motorische und kognitive Fähigkeiten (Bewegung und Spiel)
  • Achtung und Respekt von Andersartigkeit fördern
  • Hilfe und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung
  • Hilfe und Unterstützung bei den Hausaufgaben
  • Anleitung zur sinnvollen und abwechslungsreichen Freizeitgestaltung

"Erzähle mir und ich werde vergessen. Zeige mir und ich werde mich erinnern.

Lass es mich tun und ich werde verstehen!"

Konfuzius

Rechte der Kinder
Jedes Kind hat das Recht:

  • so akzeptiert zu werden, wie es ist und wie es lebt
  • auf ehrliche positive Zuwendung
  • auf Wahrung seiner Grenzen
  • auf Lob und Anerkennung
  • Fertigkeiten und Stärken zu entwickeln und seine Gefühle zu äußern
  • in seiner Kultur akzeptiert und respektiert zu werden
  • auf Wahrnehmung seiner Bedürfnisse und Wünsche
  • auf einen Lebensraum, der Schutz und Geborgenheit bietet
  • beide geschlechtsspezifischen Rollen kennen zu lernen
  • auf Individualität und Menschenwürde
  • auf Achtung des Glaubens

Wir schaffen den Raum, damit die Rechte der Kinder gewahrt werden können. Wir sehen das Kind als ganzheitliche Persönlichkeit und versuchen es in seiner Individualität zu erkennen, zu fördern und positiv zu bestärken. Wir arbeiten situationsorientiert um die Situationen der Kinder aufzugreifen um daraus nach ihren Bedürfnissen Projekte zu entwickeln. Wir fördern die Fähigkeit der Kinder, soziale Kontakte zu entwickeln und Freundschaften aufzubauen und zu pflegen. Es ist uns wichtig, die Kinder in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken. Wir legen Wert auf einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander und unterstützen die Kinder beim selbstständigen Bewältigen von Problemen. Das beinhaltet auch Rücksicht zu nehmen und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Methodische Ansätze 

Situationsorientierter Ansatz

„DAS LEBEN KANN NUR GEGENWÄRTIG GELEBT WERDEN, WENN ES RÜCKWÄRTS VERSTANDEN UND VORWÄRST GEDACHT WIRD.“

 

Krenz, Armin, Dr. phil.

Die Ziel- und Inhaltsfindung dieser sozialpädagogischen Arbeit erfolgt aus der Alltagspraxis und ist lebensnahes Lernen in und aus alltäglichen Situationen. Ausgangspunkt aller pädagogischen Vorgehensweisen ist das Kind mit seinen aktuellen Spiel- und Lernbedürfnissen, seinem derzeitigen Entwicklungsstand, mit seiner sozialen Situation in der Gruppe und seinem psychosozialen Hintergrund in Familie und Gesellschaft. Die Kinder lernen in der konkreten, sie betreffenden Situation, die notwendigen instrumentellen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Von seinem Anspruch her bedeutet der Situationsorientierte Ansatz ein ganzheitliches Lernen in Zusammenhängen, bei dem alle Dimensionen des Wahrnehmens und Erlebens (kognitiv, sinnlich, körperlich, emotional, individuell und sozial) und des Ausdrucks (sprachlich, motorisch, musisch, kreativ) einbezogen sind und bei dem Kinder freiwillig, selbst- oder fremd motiviert, ohne Leistungsdruck und -kontrolle sich initiierend und mit gestaltend einbringen können.

Der Situationsorientierte Ansatz bietet die Möglichkeiten:

  • an die Interessen des Kindes bzw. der Gruppe anzuknüpfen und auf aktuelle Ereignisse flexibel einzugehen,
  • auf die dem Kind entsprechende erlebnis-, gedanken- und handlungsbezogenen Lernweisen einzugehen,
  • auf dem vorhandenen Erfahrungsbereich aufzubauen,
  • Defizite durch entsprechende kompensatorische Maßnahmen anzugehen,
  • die unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse des einzelnen Kindes für die Kommunikation untereinander zu nutzen,
  • den Kindern angemessene Hilfen zur Verarbeitung von Konflikten zu geben,
  • dem einzelnen Kind einerseits Anregungen anzubieten, ihm aber andererseits den Freiraum zu belassen, seine jeweiligen Absichten und Möglichkeiten im Rahmen seiner Fähigkeiten zu verwirklichen.

Um den Situationsorientierten Ansatz in unserer pädagogischen Arbeit zu realisieren, werden die Erziehungskräfte um die Erhebung der individuellen Voraussetzungen eines jeden Kindes bemüht sein (jedes Kind wird individuell  bestmöglich gefördert).

Durch Beobachtungen, Gespräche und Kinderkonferenzen erfahren wir die Bedürfnisse und Interessen der Kinder. Danach richten wir unsere Zielsetzung und Planung aus. Gerne nehmen wir Ideen der Kinder und Anregungen von Eltern mit auf. Meistens dauert ein Projekt über 4 – 6 Wochen. Natürlich halten wir auch die momentanen Bedürfnisse der Kinder im Auge. Daher bedarf es manchmal spontan einem anderen Tagesablauf. Wir stellen uns auf die Situation des einzelnen Kindes aber auch der Gesamtgruppe ein.

Teilen sich die Interessen der Kinder, bieten wir auch zwei Projekte an. Sie entscheiden selbst, bei welchem sie teilnehmen möchten.

Die Kinder bekommen die Möglichkeit, sich gegenseitig ihre Aktivitäten während des Projektes vorzustellen, und sich auszutauschen. Am Ende eines Projektes reflektieren wir gemeinsam mit den Kindern. Folgende Punkte können sein:

  • Welche Aktionen brachten mir Spaß?
  • Haben wir unsere geplanten Aktivitäten umsetzen können? Wenn nein, weshalb?
  • War die Kleingruppenarbeit machbar?
  • Wie gut konnte ich mich auf das Projekt und die Kinder einlassen?
  • Erreichte ich die Kinder mit meinem Vorhaben?
  • Bin ich zufrieden mit dem Ergebnis?
  • Wie gut ließen sich die Kinder auf das Projekt ein?

Je nach Projekt kommen natürlich noch spezifischere Fragen hinzu. Für uns ist es am wichtigsten, dass die Kinder Spaß an den Angeboten haben und sich dabei für sich etwas herausnehmen können. 

"Das Spiel hat es nicht nötig,

sich durch andere (Lern-  oder Heil-) Qualitäten zu rechtfertigen,

weil es in sich Freude und Bereicherung bietet

und die kindliche Form der Auseinandersetzung mit dem Leben ist."

Montessoripädagogik
Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht.
Tu es nicht für mich.
Ich kann und will es allein tun.
Hab Geduld meine Wege zu begreifen.
Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche
machen will.
Mute mir Fehler und Anstrengung zu denn daraus kann ich lernen.
Erziehung ist Vorbild sein und sonst nichts als Liebe.

Maria Montessori (1870-1952)

Prinzipien der Montessori-Pädagogik sind:

  • das Kind in seiner Persönlichkeit achten und es als ganzen, vollwertigen Menschen sehen
  • seinen Willen entwickeln helfen, indem man ihm Raum für freie Entscheidungen gibt; ihm helfen, selbständig zu denken und zu handeln
  • ihm Gelegenheit bieten, dem eigenen Lernbedürfnis zu folgen; denn Kinder wollen nicht nur irgendetwas lernen, sondern zu einer bestimmten Zeit etwas ganz Bestimmtes (sensible Phasen)
  • ihm helfen, Schwierigkeiten zu überwinden statt ihnen auszuweichen

Die Aufgabe des Erziehers ist:

"Helfer zum Leben" zu sein.

Der Erzieher soll möglichst "passiv werden", damit das Kind aktiv werden kann.

Freiarbeit
... ist das Kernstück der reformpädagogischen Bildung Montessoris. Die Kinder wählen nach eigener Entscheidung, womit sie sich beschäftigen.
Das Montessori-Material, die kindgerechte Darstellung der Angebote und die gute Beobachtungsgabe des Erziehers helfen dem Kind dabei, sich für ein Angebot zu entscheiden. Dann bestimmt das Kind weitgehend selbst den Arbeitsrhythmus und die Beschäftigungsdauer und auch, ob es allein oder mit einem Partner arbeiten, spielen oder lernen möchte. Diese freie Entscheidung führt zu einer Disziplin, die von innen kommt und nicht vom Erzieher initiiert wird.

Konfliktlösungsmodell

Gordon'sches Konfliktlösungsmodell
Eine wichtige Grundlage unserer pädagogischen Arbeit bildet das Gordonsche Konfliktlösungsmodell. Dabei geht es um die Erziehung der Kinder zu selbständigen, kooperativ handelnden Persönlichkeiten. Voraussetzung dafür ist ein wohlwollendes auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruhendes Verhältnis untereinander.
Das bedeutet im täglichen Umgang:

  • Kindern durch die Methode des „aktiven Zuhörens“ helfen, eigene angenehme und unangenehme Gefühle bewusst wahrzunehmen, um zunehmend besser mit diesen umgehen zu können.
  • Die Zusammenarbeit zwischen den Kindern fördern, sie mehr und mehr befähigen, ihre, persönlichen Angelegenheiten“ selbst zu regeln.
  • Die Selbständigkeit des einzelnen Kindes fördern.
  • Die Kinder sollen befähigt werden sich von den klassischen Rollenerwartungen zu distanzieren um diese mit eigenen Vorstellungen zu gestalten.
  • Das Selbstvertrauen der Kinder durch beschreibendes Lob festigen.

Bei Konflikten, die untereinander auftreten, werden mit Hilfe des Gordonschen Modells Lösungen erarbeitet, die weder „Gewinner“ noch „Verlierer“ entstehen lassen. Das Problem wird mit den Kindern besprochen, die gegenseitigen Bedürfnisse benannt und gemeinsam nach akzeptablen Lösungsmöglichkeiten gesucht. Dabei geht es nicht um die Zuweisung von Schuld, sondern allein um die Beseitigung des Konflikts.

KinderkonferenzenIn regelmäßigen Abständen werden Kinderkonferenzen abgehalten. Ziel dieser Konferenzen ist die aktive Mitbestimmung der Kinder bei Entscheidungen und oder Planungen. In diesen werden verschiedene Themen wie z.B. ein neues Projekt, Wünsche der Kinder, Probleme untereinander, Reflektionen gemeinsamer Aktivitäten etc. besprochen. Die Ergebnisse werden plakatiert und für einen gewissen Zeitraum aufgehängt.

So sieht eine Kinderkonferenz bei uns aus:

  • Wir eröffnen die Konferenz
  • Wir benennen das Thema der Konferenz (dazu wird ein großes Plakat zur Dokumentation erstellt)
  • Die Ideen und Vorschläge der Kinder werden gesammelt und dokumentiert
  • Auf Gesprächsregeln wird geachtet
  • Alle Beiträge der Kinder sind gleich wichtig und gleichwertig
  • Am Ende werden alle Vorschläge der Kinder noch einmal vorgelesen Jedes Kind entscheidet sich mit Handzeichen für einen Vorschlag Wir zählen die Handzeichen und schreiben die Zahl dahinter
  • Die Mehrheit bestimmt
  • Jeder Teilnehmer der Konferenz unterschreibt
  • Die Konferenz wird beendet
  • Das Plakat wird für die Eltern ausgehängt

Durch diese Konferenzen lernen die Kinder:

  • Das Zuhören
  • Den Respekt dem Anderen gegenüber
  • Die Auseinandersetzung mit dem Anderen und einem Thema
  • Vor einer Gruppe zu sprechen
  • Regeln aufzustellen
  • Entscheidungen zu akzeptieren
  • Selbstbewusstsein aufzubauen
  • Die Teilhabe an Entscheidungen
  • Wie Entscheidungen getroffen werden
Bild Armin Krenz Dr. phil.
Krenz Armin, Dr. phil.
Bild Montessori Maria (1870 - 1952)
Montessori Maria (1870 - 1952)

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern geschieht in verschiedenen Formen:

  • Individuelle Beratung der Eltern
  • Einzelgespräche mit den Eltern
  • Fortlaufender Informationsaustausch über die pädagogische Arbeit in Form von schriftlicher Informationen (Infoheftchen), Telefonaten und persönlichen Gesprächen
  • Regelmäßige Elterngespräche
  • Eltern-Kind-Nachmittage
  • Elternabende
  • Einbeziehung der Eltern bei Festen
  • Elternzeitung und Elternbriefe

Einbezug und Mitbestimmung der Eltern
Elternarbeit ist für unsere pädagogische Arbeit unentbehrlich, wobei wir viel Wert darauf legen, dass wir erziehungspartnerschaftlich arbeiten. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern hilft uns, das einzelne Kind besser zu verstehen und ihm gerecht zu werden. Wir verstehen unsere Arbeit als eine „Familien ergänzende und unterstützende“ Aufgabe und versuchen die gesamten Lebensumstände der Kinder zu  berücksichtigen.

Bevor ein Betreuungsjahr für die Erstklässler beginnt, informieren wir die Eltern innerhalb eines Informationsabend über unsere Arbeit und die für sie entstehenden Kosten der vielfältigen Anmeldevarianten. Wir stehen den Eltern bei Fragen, Problemen oder Anregungen zur Verfügung. Ebenfalls werden einzelne Aufnahmegespräche nach einem ausgearbeiteten Raster geführt, um über die Persönlichkeit des Kindes und dessen bisherigen Erfahrungen in Tageseinrichtungen Grundwissen zu erlangen. Diese Aufnahmegespräche werden dokumentiert und in der Akte des Kindes abgeheftet.

Im Rahmen der jährlichen Elternsprechtage bieten wir allen Eltern die Möglichkeit, sich mit uns über die Entwicklung ihrer Kinder auszutauschen.
Es werden mit den Eltern Gespräche geführt, in denen wir gezielt über die Entwicklung des Kindes berichten. Wir haben für uns folgende Bereiche festgelegt:

  • das Wohlbefinden eines Kindes
  • die Stärken und Interessen eines Kindes
  • Die Identifikation eines Kindes und dessen Selbstbewusstsein
  • Die Hausaufgabensituation
  • Die Essenssituation
  • Schwächen eines Kindes
  • Fragen und Anmerkungen der Eltern
  • Fazit und Förderungsmöglichkeiten.

So wird das Kind ganzheitlich betrachtet und verstanden. Bei evtl. auftretenden Problemen wird gemeinsam nach Lösungen gesucht, um die Situationen zum Wohle des Kindes bewältigen zu können. Termine können zeitlich flexibel auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Eltern abgestimmt werden.

Im Elterngespräch können die Eltern von Ihren Erfahrungen in einer ruhigen und freundlichen Umgebung erzählen, Beratung und Unterstützung erhalten und Wertschätzung erfahren. Auf Wunsch erhalten sie in der Beratung hilfreiche weiterführende Kontakte zu anderen Unterstützungssystemen oder Spezialisten. Eltern sind unsere wichtigsten Partner in der Arbeit mit Kindern und sollen aktiv und in allen Belangen ihrer Kinder beteiligt werden.

Informationen geben wir auch über Elternbriefe und Aushänge an unserer Infotafel im Foyer weiter. Je nach Bedarf finden im Laufe des Schuljahres Elternabende statt, auf denen Aktivitäten geplant, Organisatorisches besprochen und geklärt wird.

Die Achtung der elterlichen Kompetenz und deren partnerschaftliche Einbeziehung in unsere Arbeit hat für uns eine sehr große Bedeutung. Durch enge Zusammenarbeit ist gewährleistet, dass die Erziehung im Elternhaus sinnvoll ergänzt und unterstützt werden kann.

Kundenumfragen Eltern
Welche Wünsche haben die Eltern? Wie werden die Dienstleistungen der Kernzeitbetreuung angesehen? Etwa in Bezug auf die Förderung des Kindes, Öffnungszeiten, Betreuungsdauer, Kostenrahmen, Ferienangebote, Dienstleistungen, Beratungsangebote des Personals. Diese und andere Fragen ermitteln wir anhand von Eltern-Umfragebögen, Elternabenden und einem Elternbriefkasten.

Fallbesprechungen
Kinder in ihrer Ganzheitlichkeit wahrzunehmen ist uns besonders wichtig. Die Stärken der Kinder nie aus den Augen zu verlieren, unterschiedliche Wahrnehmungen Raum zu geben und die Ressourcen des Gesamtteams zu nutzen stehen im Vordergrund, wenn es um Kinder mit besonderen Bedürfnissen geht.

So sieht eine Fallbesprechung im Team aus:

Die Analyse eines Fallbeispiels gilt einerseits als Methode der Erkenntnisgewinnung, andererseits als Anwendung von Wissen und Erfahrungen mit dem Ziel der:

  • Informationsgewinnung: Was war?
  • Problemfindung: Was liegt vor?
  • Problemlösung: Welche Hilfen sind denkbar?
  • Liegt bei dem betreffenden Kind überhaupt eine Verhaltensauffälligkeit vor?
  • Um welche Auffälligkeit (Symptome) handelt es sich?
  • Sind gewisse Erziehungsschwierigkeiten nur auf eine Erzieherin begrenzt oder treten sie bei jeder Mitarbeiterin auf?
  • Was wurde bereits unternommen?

Struktur:

  1. Fallbericht: sozialer Hintergrund des Kindes, Beziehung zur Gruppe (Soziogramm), Beziehung zur Pädagogin, Symptomatik des Verhaltens, Häufigkeit des Verhaltens usw.
  2. Blitzlicht im Team: was hat die Beschreibung in mir ausgelöst, Sammlung von knappen Stellungnahmen der Mitarbeiterinnen.
  3. Beobachtungen zum Bericht: was ist mir an der Falldarstellung und an der Beschreibung aufgefallen?
  4. Durcharbeiten: Vertiefung von Einzelaspekten, bisherige erzieherische Verhaltensweisen, Theorie -orientierende Deutungen usw.
  5. Lösungsmöglichkeiten: Ideensammlung, Verhaltensvorschläge, Handlungsalternativen, Handlungsplan erstellen usw.

Elternabende, Feste und Feiern mit Eltern
Zur Sicherung dieses Ziel setzen wir 3-4 Elternaktivitäten im Jahr fest. Durch die Mitbestimmung der Eltern, wird anfangs des Jahres die Art der Aktivitäten festgelegt. Zu Beginn eines neuen Schuljahres findet im Oktober immer ein Elternabend statt. Dieser ist hauptsächlich für die neuen Eltern unter uns ausgerichtet. Schön ist es, wenn an so einem Abend „Neu und Alt“ aufeinandertrifft, denn dann werden untereinander erste Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. 

Gedicht

Wenn ich traurig bin ...

Wenn ich traurig bin, brauche ich

jemanden, der mich tröstet, wenn ich wütend bin, brauche ich

jemanden, der mich aushält,

wenn ich lache, brauche ich jemanden, der sich mit mir freut,

wenn ich unsicher bin, brauche ich jemanden, der mir Zuversicht gibt,

wenn ich ungeduldig bin, brauche ich jemanden, der mich beruhigen kann,

wenn ich an mir zweifle, brauche ich jemanden, der mir Anerkennung schenkt,

wenn ich etwas gelernt habe, brauche ich jemanden, dem ich es zeigen kann,

wenn ich einsam bin, brauche ich jemanden, der mich in den Arm nimmt,

wenn ich selbstsicher aufwachsen soll, brauche ich jemanden, der mir Geborgenheit schenkt!

 

Konzeption

Aussengelände der Kernzeitbetreuung
Aussengelände der Kernzeitbetreuung
Aussengelände der Kernzeitbetreuung
Aussengelände der Kernzeitbetreuung