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Kernzeitbetreuung

Betreuung an der Grundschule

Die Kernzeitbetreuung bietet allen Eltern, die es wünschen, die Gelegenheit, Familie und Beruf möglichst optimal zu verbinden. Sie bildet einen wichtigen Mosaikstein in unserer Gemeinde im Bereich der Kinder- und Familienfreundlichkeit. Neckarwestheim bietet zusammen mit der Krippe, den Kindergärten und der Kernzeitbetreuung ein durchgehendes Betreuungskonzept vom ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschule. Durch die Zusatzangebote Erlebnispädagogik und Musik wird den Kindern die Möglichkeit geboten, ihre Begabungen zu erproben.

Unser Leitziel lautet:

„Für unsere Kinder mit Herz und Verstand,
durch Bewegung und Kreativität den Ausgleich zur Schule schaffen“

Das Kernzeitbetreuungsteam

Ansicht der Grundschule
Bild aus der Kernzeitbetreuung

Kontakt

Kernzeitbetreuung Neckarwestheim
Leiterin Tina Häffner
Liebensteiner Straße 8, 74382 Neckarwestheim
07133 184-68 und 0152 26173905
E-Mail schreiben

Rathaus Neckarwestheim
Hauptamtleitung Carmen Klink
Marktplatz 1, 74382 Neckarwestheim
07133 184-13
E-Mail schreiben

Rathaus Neckarwestheim
Hauptamt - Heidi Tschöke - Abrechnung
Marktplatz 1, 74382 Neckarwestheim
07133 184-93
E-Mail schreiben

Grundsätze

Grundsätze für die Arbeit in der Kernzeitbetreuung

Die in der Kernzeitbetreuung Beschäftigten

  • betrachten die Kinder und Eltern / Erziehungsverantwortlichen in ihrem ganzen Beziehungsfeld. Sie berücksichtigen dabei deren soziale, rechtliche, gesundheitliche und wirtschaftliche Situation.

  • Respektieren die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten. Sie formulieren sozialpädagogische Leitgedanken.

  • verfolgen berufsbezogene Entwicklungen, nehmen Stellung und optimieren wenn nötig ihre Arbeit. Sie sind offen, ihre Arbeit zu überdenken und neue Ideen zu prüfen und bei Bedarf die Realisierung in die Hand zu nehmen.

  • arbeiten nach vereinbarten Qualitätskriterien. Voraussetzung dafür ist die Anpassung der Grundausbildung und eine systematische Fort- und Weiterbildung. Die im Hortwesen mitarbeitenden Frauen und Männer werden gleich behandelt (Chancengleichheit).

Teamsitzungen

Die Teamsitzungen finden mindestens zweimal pro Woche für ca. zwei Stunden statt. In den einen Sitzungen geht es hauptsächlich um die pädagogische Arbeit, in der anderen um die Qualitätssicherung.

Betreuungszeiten

Öffnungszeiten:

Variante 1: Betreuung montags bis freitags von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr

Variante 2: Betreuung montags bis freitags von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr und 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr (ohne Mittagessen).

Variante 3: Betreuung montags bis freitags von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr und 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr (mit Mittagessen).

Variante 4: Betreuung montags bis donnerstags von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr und 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr. Freitags von 7:15 Uhr bis 8:15 Uhr und 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr (mit Mittagessen). Die Schüler können während dieser Betreuung ihre Hausaufgaben erledigen und erhalten dabei auf Wunsch Hilfe. Freiwillige Teilnahme am Musikangebot in Kooperation mit der Musikschule Lauffen a.N. und Umgebung e.V.

Variante 5: Betreuung der Erstklässler (erste Woche nach Schulbeginn) montags bis donnerstags von 7:15 Uhr bis 16:30 Uhr, freitags 7:15 Uhr bis 14:30 Uhr, wahlweise mit oder ohne Essen.

Die Angebote können auch tageweise gebucht werden.

zur Benutzerordnung der Kernzeitbetreuung

zu den Rathausvordrucken

Aufnahmekriterien, Anmeldung, Ummeldung und Abmeldung

Aufnahmekriterien

Das Betreuungsangebot ist bedarfsorientiert für alle Kinder der 1.- 4. Klassen.

Die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern orientiert sich nach der Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze. Ein Auswahlverfahren erfolgt nicht.

Bei einer Anmeldung für das Mittagessen wäre es wünschenswert, wenn das Kind den Umgang mit Messer und Gabel beherrscht.

Anmeldung, Ummeldung und Abmeldung

Die Eltern erhalten den Vertrag über die Kernzeitbetreuung in der Neckarwestheimer Grundschule bei Frau Tschöke, Rathaus Neckarwestheim, Zimmer 8, auf der Website von Neckarwestheim oder bei uns in der Kernzeitbetreuung. Im persönlichen Gespräch erhalten die Eltern Informationen über den Tagesablauf, die Anmeldevarianten und die Kosten der Kernzeitbetreuung. Die Aufnahme erfolgt auf den ersten im nächsten Monat. Eine Warteliste besteht im Moment nicht. Nach der Anmeldung wird ein Termin für das Aufnahmegespräch vereinbart.

zu den Rathausvordrucken

Verpflegung

Das Mittagessen hat im Gesamtkonzept zur Essenserziehung an der Grundschule einen hohen Stellenwert. Auf dem Weg zur „Gesunden Schule“ wird es als wichtig erachtet, sich nach Ende des Unterrichtstages mit einer warmen, gesunden Mahlzeit zu stärken. Das Mittagessen wird in angenehmer Atmosphäre direkt nach Ende des Unterrichts eingenommen.

Die Kinder werden vom Betreuungspersonal begleitet. Kinder haben unterschiedliche Essgewohnheiten. Nicht alle Wünsche oder Vorlieben können täglich erfüllt werden. Trotzdem soll von möglichst allen Kindern das Essen angenommen werden.

Das Mittagessen muss eigenständig beim Lieferanten bestellt werden. Weitere Informationen bei uns vor Ort. Vom Lieferanten werden die vorbereiteten Speisen in die Schule gebracht. Die Hauptmalzeit wird durch frischen Salat oder Gemüse vollendet. Ab und an wird ein Nachtisch mit frischem Obst, Quark oder Kompott angeboten. Nach dem Essen sorgt jedes Kind dafür, dass sein Essplatz sauber ist.Den unterschiedlichen Bedürfnissen von Allergikern sowie Vegetariern kann entsprochen werden.

Um 16.00 Uhr können die Ganztagskinder den „kleinen Hunger“ mit frischem Obst stillen.

Das Mittagessen dient nicht dazu, nur den Magen zu füllen, sondern gleichzeitig soll auch eine gemeinsame Esskultur von den Kindern entwickelt und gepflegt werden. Somit kommt dem Mittagessen eine wichtige soziale Komponente zu. Hierzu gehört es, sich vor dem Essen die Hände zu waschen, bei der Essensausgabe gemeinsam zu warten, Gespräche mit Tischnachbarn zu führen, sich je nach Bedarf an Hunger selbst zu schöpfen,gepflegte Essmanieren zu zeigen und sein Geschirr wieder wegzuräumen.

Die Teilnahme an einem gemeinsamen Essen ist für alle Kinder im Rahmen der Ganztagsbetreuung verpflichtend.

Tagesablauf

Freispiel
Während der Freispielzeit bestimmen die Kinder selbst mit wem oder was sie spielen möchten. Ihnen steht der Innen- sowie der Außenbereich zur Verfügung.

Hausaufgabenzeit
Im Allgemeinen werden die Hausaufgaben bei uns Montag bis Donnerstag von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr erledigt. Bei Schwierigkeiten oder Fragen, melden sich die Kinder per Handzeichen. Daraufhin kümmert sich eine Erzieherin um die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes.

Freitags und vor Feiertagen findet keine Hausaufgabenzeit statt!

Um die Qualität der Hausaufgabenzeit zu gewährleisten, sind die Kinder in unterschiedlichen Räumen mit jeweils ein bis zwei Betreuerinnen verteilt. Wir geben den Kindern angemessene Hilfestellung, finden gemeinsam Lösungswege und führen sie zum selbständigen Erledigen ihrer Hausaufgabe hin. Die Endverantwortung liegt bei den Eltern. Die Hausaufgabenzeit sollte nicht als Nachhilfe gesehen werden!

Geburtstagsfeier
Jahr für Jahr bestimmen wir ein Thema, wie z.B. Piratengeburtstag, danach gestalten wir für die Kinder einen Geburtstagskalender.

Elemente einer Feier sind:

  • Geburtstagslied
  • Gratulation per Handschlag
  • Ein Spiel oder eine Geschichte (je nach Los)
  • Geschenkübergabe
  • Evtl. gemeinsames Essen

Nach Möglichkeit wird der Geburtstag am selben Tag gefeiert. Ansonsten wird er nachgefeiert.

Pädagogische Arbeit

Pädagogische Leitziele und Schwerpunkte

„Wir für unsere Kinder mit Herz und Verstand, schaffen durch Bewegung und Kreativität den Ausgleich zur Schule“. Über unsere zwei Schwerpunkte „Bewegung“ und „Kreativität“ sind wir zu unserem Leitziel gelangt. Wir planen mit dem situationsorientierten Ansatz und gehen den Belangen und Bedürfnissen der Kinder nach. Ein weiterer Schwerpunkt ist, das Sozialverhalten zu stärken. Mit dem Projekt „Faustlos“ möchten wir den Kindern verschiedene Möglichkeiten von Konfliktbewältigungen aufzeigen. Sie lernen mit ihren Gefühlen umzugehen und nicht gleich ins Schlägern überzugehen. Außerdem versetzen sie sich durch Rollenspiele in die emotionale Welt eines anderen. Dadurch werden verschiedene Blickwinkel beleuchtet und das Kind kann Situationen besser einschätzen und handhaben.

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

  • Förderung des körperlichen, emotionalen, sozialen und intellektuellenWohlbefinden
  • Individuelle alters- und entwicklungsgerechte Förderung
  • Förderung und Begleitung beim Hineinwachsen in die soziale Lebensumwelt
  • Gezielte Förderung der Sozialkompetenz
  • Den Umgang in und mit der altersgemischten Gruppe
  • Entwicklung von Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein
  • Entwicklung von Selbständigkeit und eigenständigem Handeln
  • Förderung von Kreativität und Ausdruck
  • Sprachliche, motorische und kognitive Fähigkeiten (Bewegung und Spiel)
  • Achtung und Respekt von Andersartigkeit fördern
  • Hilfe und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung
  • Hilfe und Unterstützung bei den Hausaufgaben
  • Anleitung zur sinnvollen und abwechslungsreichen Freizeitgestaltung

"Erzähle mir und ich werde vergessen. Zeige mir und ich werde mich erinnern.

Lass es mich tun und ich werde verstehen!"

Konfuzius

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern geschieht in verschiedenen Formen:

  • Individuelle Beratung der Eltern
  • Einzelgespräche mit den Eltern
  • Fortlaufender Informationsaustausch über die pädagogische Arbeit in Form von schriftlicher Informationen (Infoheftchen), Telefonaten und persönlichen Gesprächen
  • Regelmäßige Elterngespräche
  • Eltern-Kind-Nachmittage
  • Elternabende
  • Einbeziehung der Eltern bei Festen
  • Elternzeitung und Elternbriefe

Einbezug und Mitbestimmung der Eltern
Elternarbeit ist für unsere pädagogische Arbeit unentbehrlich, wobei wir viel Wert darauf legen, dass wir erziehungspartnerschaftlich arbeiten. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern hilft uns, das einzelne Kind besser zu verstehen und ihm gerecht zu werden. Wir verstehen unsere Arbeit als eine „Familien ergänzende und unterstützende“ Aufgabe und versuchen die gesamten Lebensumstände der Kinder zu  berücksichtigen.

Bevor ein Betreuungsjahr für die Erstklässler beginnt, informieren wir die Eltern innerhalb eines Informationsabend über unsere Arbeit und die für sie entstehenden Kosten der vielfältigen Anmeldevarianten. Wir stehen den Eltern bei Fragen, Problemen oder Anregungen zur Verfügung. Ebenfalls werden einzelne Aufnahmegespräche nach einem ausgearbeiteten Raster geführt, um über die Persönlichkeit des Kindes und dessen bisherigen Erfahrungen in Tageseinrichtungen Grundwissen zu erlangen. Diese Aufnahmegespräche werden dokumentiert und in der Akte des Kindes abgeheftet.

Im Rahmen der jährlichen Elternsprechtage bieten wir allen Eltern die Möglichkeit, sich mit uns über die Entwicklung ihrer Kinder auszutauschen.
Es werden mit den Eltern Gespräche geführt, in denen wir gezielt über die Entwicklung des Kindes berichten. Wir haben für uns folgende Bereiche festgelegt:

  • das Wohlbefinden eines Kindes
  • die Stärken und Interessen eines Kindes
  • Die Identifikation eines Kindes und dessen Selbstbewusstsein
  • Die Hausaufgabensituation
  • Die Essenssituation
  • Schwächen eines Kindes
  • Fragen und Anmerkungen der Eltern
  • Fazit und Förderungsmöglichkeiten.

So wird das Kind ganzheitlich betrachtet und verstanden. Bei evtl. auftretenden Problemen wird gemeinsam nach Lösungen gesucht, um die Situationen zum Wohle des Kindes bewältigen zu können. Termine können zeitlich flexibel auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Eltern abgestimmt werden.

Im Elterngespräch können die Eltern von Ihren Erfahrungen in einer ruhigen und freundlichen Umgebung erzählen, Beratung und Unterstützung erhalten und Wertschätzung erfahren. Auf Wunsch erhalten sie in der Beratung hilfreiche weiterführende Kontakte zu anderen Unterstützungssystemen oder Spezialisten. Eltern sind unsere wichtigsten Partner in der Arbeit mit Kindern und sollen aktiv und in allen Belangen ihrer Kinder beteiligt werden.

Informationen geben wir auch über Elternbriefe und Aushänge an unserer Infotafel im Foyer weiter. Je nach Bedarf finden im Laufe des Schuljahres Elternabende statt, auf denen Aktivitäten geplant, Organisatorisches besprochen und geklärt wird.

Die Achtung der elterlichen Kompetenz und deren partnerschaftliche Einbeziehung in unsere Arbeit hat für uns eine sehr große Bedeutung. Durch enge Zusammenarbeit ist gewährleistet, dass die Erziehung im Elternhaus sinnvoll ergänzt und unterstützt werden kann.

Kundenumfragen Eltern
Welche Wünsche haben die Eltern? Wie werden die Dienstleistungen der Kernzeitbetreuung angesehen? Etwa in Bezug auf die Förderung des Kindes, Öffnungszeiten, Betreuungsdauer, Kostenrahmen, Ferienangebote, Dienstleistungen, Beratungsangebote des Personals. Diese und andere Fragen ermitteln wir anhand von Eltern-Umfragebögen, Elternabenden und einem Elternbriefkasten.

Elternabende, Feste und Feiern mit Eltern

Es gibt 3-4 Elternaktivitäten im Jahr. Unter Mitbestimmung der Eltern, wird anfangs des Jahres die Art der Aktivitäten festgelegt. Zu Beginn eines neuen Schuljahres findet im Oktober immer ein Elternabend statt. Dieser ist hauptsächlich für die neuen Eltern ausgerichtet. Schön ist es, wenn an so einem Abend „Neu und Alt“ aufeinandertrifft, denn dann werden untereinander erste Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht.